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30.05.2012

Terminology as a Service

Ein neues EU-gefördertes Projekt will die enorme Informationsfülle im Internet mit dem geballten Know-how der Sprachdienstleister und Fachgebietsexperten kombinieren und das dringende Bedürfnis nach aktueller, hochwertiger Terminologie mit modernster Technologie und maßgeschneiderten Dienstleistungen stillen.

Im Juni beginnt die zweijährige Laufzeit des Projekts „Terminology as a Service“ (TaaS) unter der Leitung der lettischen Firma Tilde. Ziel des Projekts ist es, eine Cloud-basierte Plattform für Terminologiearbeit einschließlich Extraktion, Verwaltung, Pflege, Austausch und Wiederverwendung bereitzustellen. Das Projekt reagiert auf die offenkundige Notwendigkeit, Sprachsachverständigen, Experten und Unternehmen allgemein den Zugriff auf aktuelle terminologische Daten und die Möglichkeit einer direkten Beteiligung an der Schaffung und dem Austausch von Terminologie zu verschaffen. So können die Rechercheergebnisse unzähliger Spezialisten, seien es Übersetzer und Dolmetscher, Terminologen und technische Redakteure, oder auch Experten aller erdenklichen Fachgebiete, gebündelt und verfügbar gemacht werden.

Die Dienstleistungen reichen von der Identifizierung ein- und mehrsprachiger Textkorpora über die Terminologieextraktion einschließlich Äquivalenzsuche, die Erfassung terminologischer Informationen, die Bereinigung und Pflege von Terminologiebeständen bis hin zur Bereitstellung in unterschiedlicher, auf die moderne Arbeitsumgebung von Sprachdienstleistern und technischen Redakteuren abgestimmter Form. Dabei werden die international anerkannten Normen und Standards der Terminologielehre ebenso beachtet wie die Bedürfnisse der menschlichen Anwender und die von maschinellen Übersetzungs- und Redaktionssystemen sowie Übersetzungsspeichern verarbeitbaren Datei und Datenformate. Zur Entwicklung der erforderlichen Algorithmen und Schnittstellen werden verschiedene linguistische und statistische Verfahren zur maschinellen Textanalyse miteinander kombiniert und ausgebaut.

Projektpartner in dem von der EU-Kommission kofinanzierten Projekt sind neben Koordinator Tilde aus dem lettischen Riga das Institut für Informationsmanagement (IIM) der Fachhochschule Köln, die University of Sheffield, die ungarische Firma Kilgray und die Translation Automation User Society (TAUS) mit Sitz in den Niederlanden.


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