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16.05.2017

DAS KOLLEKTIV FÜHRT ZUM ERFOLG

Terminologie als Bindeglied der Digitalisierung

Geschäftsprozesse werden automatisiert, Roboter und künstliche Intelligenzen unterstützen uns bei der Arbeit und im Alltag; Big Data, Industrie 4.0 und das Internet der Dinge beeinflussen unser Handeln: Digitalisierung ist ein komplexer und lang andauernder Prozess, der einen radikalen Kulturwandel erforderlich macht. Die gemeinsame Basis hierfür ist – wie im wahren Leben auch – die Sprache. Sie muss verstanden werden, um die Kultur verstehen zu können und eine neue Identität daraus zu entwickeln.

Das Verstehen und Einordnen von Informationen ist essentiell, damit Menschen mit Maschinen wie Siri, Cortana, Alexa und Co. und Maschinen mit Maschinen (beispielsweise der Kühlschrank und das Auto) kommunizieren können. Die Herausforderung besteht also nicht nur darin, neue Welten zu verstehen, sondern bereits existierende Welten zu verknüpfen und die Schnittstellenkommunikation zu optimieren oder erst einmal aufzubauen. Um diese Herausforderung zu bewältigen, brauchen wir Terminologen und Linguisten, deren Aufgabe darin besteht, die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine in natürlicher Sprache zu optimieren. Kurz gesagt: Wir müssen lernen, uns zu verstehen.

Terminologie, Ontologie & Wissensmodellierung

Neben der Terminologie, also dem Gesamtbestand der Begriffe und ihrer Benennungen in einem Fachgebiet, trägt eine weitere Disziplin wesentlich zum Erfolg des Digitalisierungs-Prozesses bei: die computerbasierte Wissensmodellierung, kurz „Ontologie“ genannt. „Die Ontologie liefert die Semantik, also die Bedeutung von Begriffen. Sie erfasst also nicht nur die Begriffe selbst, sondern auch die Beziehung zwischen ihnen. Der Zugang dazu erfolgt wiederum über die Sprache.“, erklärt Michael Wetzel, Geschäftsführer der Coreon GmbH.

Das Deutsche Institut für Terminologie e.V. (DIT) schätzt, dass bis zum Jahr 2020 20 bis 50 Mrd. Geräte miteinander vernetzt sein werden – und miteinander kommunizieren müssen. In der Publikation „Was haben Wissensmodellierung, Wissensstrukturierung, künstliche Intelligenz und Terminologie miteinander zu tun?“ schreibt der DIT: „Eine besondere Herausforderung bei der Abfrage bzw. der Verknüpfung von Ontologien sind die Struktur und die Benennung der Klassen und Instanzen. [...] Ferner berücksichtig das modellierte Wissen meistens die semantischen Unterschiede nicht, die es zwischen Sprachen, Ländern und Kulturen gibt. Diese Aspekte verhindern einen reibungslosen Austausch von Wissen. [...] Daher werden Zusammenhänge zum Teil nicht korrekt interpretiert, und auch das Zusammenführen von verschiedenen Ontologien stößt schnell an Grenzen.“*

Das Kollektiv führt zum Erfolg

Der Schlüssel ist ein gemeinsamer Prozess, mit dem jeder nur gewinnen kann: ein systematisches Terminologiemanagement, das das gesamte Unternehmen mit einbezieht. Jeden Mitarbeiter, jede Abteilung und jeden Standort. Denn Terminologie ist das Bindeglied bzw. der Schmierstoff für eine erfolgreiche Digitalisierung.

Um systematisches Terminologiemanagement im Unternehmen einzuführen, sind einige Punkte zu beachten:

  • Unternehmensspitze und Management müssen das Projekt und die wesentlichen Schritte zum Aufbau eines systematischen Terminologiemanagements kennen.
  • Es muss ein Hauptverantwortlicher benannt werden, der die Terminologiepolitik oder -strategie entwickelt und über Fachkompetenz in diesem Feld verfügt – idealerweise ein Terminologe.
  • Es gilt alle Personen, die in die Umsetzung einbezogen werden müssen, zu identifizieren.
  • Mitarbeiter müssen zielgruppenorientiert geschult werden. Denn unterschiedliche Abteilungen legen fest, welche Begriffe und Fachtermini verwendet werden dürfen und definieren verbotene Wörter und Begriffe, die grundsätzlich nicht übersetzt werden, weil es sich beispielsweise um Markennamen handelt.

Der effizienteste und einfachste Weg, damit alle Mitarbeiter über ein einheitliches Verständnis über systematisches Terminologiemanagement in ihrem Unternehmen verfügen, ist der E-Learning-Kurs elcat. Denn elcat bildet das gesamte Spektrum der Terminologiearbeit im Unternehmen ab. www.my-elcat.com

Fazit:
Die Basis für eine erfolgreiche digitale Verständigung liegt in einer eindeutigen Sprache. Erfolg und Effizienz eines Digitalisierungsprozesses hängen daher von der Professionalität des systematischen Terminologiemanagements ab. Dass diese Herausforderung im Bereich der Terminologie den Fokus auf Berufsbilder legt, die bisher wenig Beachtung gefunden haben, dürfte die Personalabteilungen an der Digitalisierung beteiligter Unternehmen, derzeit stark beschäftigen. Denn terminologischer Sachverstand versetzt Unternehmen in die Lage, hochwertige ontologische Daten als Basis für künstliche Intelligenzen, das Internet der Dinge und Industrie 4.0 zu erarbeiten.

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  Artikel und Infografiken zum downloaden (PDF 436 Kb)

*Quelle: dttev.org/DIT/ (Was haben Wissensmodellierung, Wissensstrukturierung, künstliche Intelligenz und Terminologie miteinander zu tun?)

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